Sascha Büttenklepper
Hallo, mein Name ist Sascha Büttenklepper. Ich komme aus dem östlichen Brandenburg und nun hat es mich nach Wittenberg gezogen. Meine Familie ist recht groß bzw. recht vielzählig, dennoch besitzen wir untereinander nur wenig oder gar keinen Kontakt.
Doch trotz alledem besitzt für mich die Familienbande einen großen Wert. Ich habe auf einem Gymnasium meine Schulpflicht geleistet und dort sind mir auch die ersten Ungereimtheiten aufgefallen, die unser System beherbergt. Damals noch in dem Glauben machtlos zu sein, beendete ich die Schule und stürzte mich ins Arbeitsleben. I
ch hatte mehrere unterschiedliche Berufe, welche allesamt mit Kundenbetreuung und Kundenberatung zu tun hatten. War ich vorher eher ein zurückhaltender Mensch, so haben mir diese Jobs die Angst vor anderen Menschen genommen. Dort habe ich auch erkannt, dass viele Menschen unzufrieden mit ihrem Leben sind. Ich selbst eingeschlossen. Sei es nun die Arbeit oder das Familienleben.
Zu dieser Zeit war ich selbst ein Teil von denen, welche sich zwar über die Fehler des Systems, z.B. Schulbildung beschwerten, jedoch auch keine Alternativen anboten oder versuchten welche zu schaffen. Dann machte mich einer meiner engsten Freunde auf NeuDeutschland aufmerksam. Ich kam hier her und musste feststellen, dass ich noch nicht bereit dafür war hier her zu kommen. Ich könnte auch noch ins Detail gehen, aber vorab sei gesagt, dass viele Aspekte dabei eine Rolle spielten, warum, wieso und weshalb ich noch nicht bereit war. Ich kehrte nach Berlin, meinem damaligen Wohnsitz zurück und fand erst einmal wichtige Dinge für mich selbst heraus.
Ein knappes Jahr später war es dann soweit. Ich hatte viel über mich selbst gelernt und ich hatte beschlossen nicht mehr nur zu meckern über das was schlecht ist, sondern ich wollte dieses Mal die Initiative ergreifen und dabei helfen etwas Neues zu schaffen. Ich besann mich und lief im wahrsten Sinne des Wortes einfach von Zuhause los um den Ort zu erreichen, wo es schon den Anfang etwas Besseres zu schaffen gab.
Durch meine Freunde, welche bereits hier waren hatte ich die nötige persönliche Unterstützung, um erst einmal hier zu bleiben. Also machte ich mich einfach daran, bei den Aufgaben, bei denen ich helfen konnte mit anzupacken. Das Schöne an NeuDeutschland nämlich ist, dass jeder, der etwas Besseres schaffen will, anstatt nur über das „Alte“ zu schimpfen, hier die Möglichkeit hat, es dann auch umzusetzen.